Warnstreik bei Kramer - was sagt der Geschäftsführer zu den Forderungen?
Mit einem Warnstreik haben die Beschäftigten der Firma Kramer in Pfullendorf am Dienstag, 3. November, ein deutliches Zeichen in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie gesetzt. Nach der zweiten Verhandlungsrunde zwischen IG Metall und Arbeitgebern wächst die Unzufriedenheit über das unzureichende Angebot der Arbeitgeberseite. Die Beschäftigten machen deutlich, dass sie eine faire Beteiligung an der wirtschaftlichen Entwicklung und klare Perspektiven für die Zukunft ihrer Arbeitsplätze erwarten.
Fünf Prozent mehr Lohn und Bekenntnis zum Standort
Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Überdies erwarten die Beschäftigten ein klares Bekenntnis der Unternehmen zu ihren Standorten und zu nachhaltigen Investitionen in die Zukunft. Thomas Liehner, Betriebsratsvorsitzender bei Kramer, sagte: „Kramer hat in den vergangenen Jahren gute Zeiten erlebt, aber auch schwierige Phasen durchgestanden.........
