Millionen Euro für Straßensanierung
Über einen Geldsegen von rund 9,6 Millionen Euro darf sich die Stadt Mengen freuen. Das Regierungspräsidium hat bekannt gegeben, welche Infrastrukturprojekte in diesem Jahr in den Landkreisen Sigmaringen, Bodenseekreis und Ravensburg gefördert werden und als einzige Kreisgemeinde wird Mengen bedacht. Konkret geht es um die B311, deren Fahrbahn im Bereich der Ortsumfahrung Mengen zwischen Meßkircher Straße und Alte Straße einschließlich der beiden Kreisverkehre erneuert werden soll. Neben der Beseitigung von Schäden an der Asphaltdecke wird die Fahrbahn in diesem Zuge verstärkt, um den gestiegenen Belastungen des heutigen Verkehrs zu entsprechen. Die Baumaßnahme soll in der zweiten Jahreshälfte in zwei Bauabschnitten unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Baukosten von rund 700.000 Euro. Exakt 8,9 Millionen Euro gibt es für die Grundsanierung der B311 zwischen Rulfingen und Mengen. Von den 20 geförderten Maßnahmen im gesamten Regierungsbezirk ist diese Maßnahme der größte Ausgabenposten. Die Straße muss nach den Standards in Wasserschutzgebieten umgebaut werden. Hierzu erhält die Fahrbahn einen breiteren Querschnitt von 7,5 Metern sowie die Entwässerungseinrichtungen. Dadurch kann Straßenoberflächenwasser gebündelt und schadlos abgeführt werden. Im Herbst soll in einem ersten Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr an der Meßkircher Straße und der Zufahrt zum Obereschring auf einer Länge von 600 Metern die Fahrbahn ertüchtigt werden. Im folgenden Jahr soll der Streckenabschnitt von der Zufahrt zum Obereschring bis zum Kreisverkehr Krauchenwieser Straße folgen. Die Arbeiten finden unter Vollsperrung statt. Die Baukosten belaufen sich auf rund 8,9 Millionen Euro. Auf einige Straßensperrungen in Richtung Bodensee müssen sich die Verkehrsteilnehmer im Laufe des Jahres einrichten.
Sperrungen bei Frickingen-Altheim
So wird es für die Brücke über den Erlengraben bei Frickingen-Altheim einen Ersatzneubau geben. Das Bauwerk muss muss auf Grund von Tragfähigkeitsdefiziten erneuert werden. Es ist geplant, den Ersatzneubau unter Vollsperrung durchzuführen. Die Durchführung der Baumaßnahme beginnt Anfang Mai und soll Ende September abgeschlossen sein. Die Baukosten für die Erneuerung betragen 650.000 Euro. Im Zuge des Ersatzneubaus der Brücke wird auch die Fahrbahn der L 200 zwischen Ahäusle und Altheim erneuert. Die Arbeiten werden zwei Wochen dauern und im September 2026 durchgeführt. Die Baukosten betragen 400.000 Euro. Die bestehende Fahrbahn der L 207 weist viele schadhafte Stellen auf, teilweise sind die Entwässerungseinrichtungen schadhaft. Daher erfolgt in der zweiten Jahreshälfte die grundhafte Fahrbahnsanierung der L 207 im Abschnitt zwischen Ellenfurt und Unterboshasel. In diesem Zuge wird auch die Straßenentwässerung saniert. Für die Umsetzung der Maßnahme ist eine Vollsperrung der L 207 nötig. Die Kosten von rund 2 Millionen Euro trägt das Land Baden-Württemberg.
Tappesser: „Erfolgsfaktor für unsere Region.“
„Das Straßen- und Radwegenetz im Regierungsbezirk Tübingen ist dicht, leistungsfähig und damit ein Erfolgsfaktor für unsere Region. Auch im Jahr 2026 arbeiten wir kontinuierlich daran, dieses Netz zu erhalten und zu optimieren. Wir investieren viel Zeit, Geld und Arbeit in den Erhalt, die Sanierung und den Ausbau unserer Straßen, Brücken und Radwege. Diese Arbeiten sind leider fast immer mit Einschränkungen für Verkehrsteilnehmende und Anwohnende verbunden. Aber wir wissen: Wenn wir nichts tun, werden die Einschränkungen in Zukunft noch größer sein“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.
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