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Mittelalter trifft auf Künstliche Intelligenz: Filmprojekt macht regionale Geschichte erlebbar

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Normalerweise hält Michel Sieber bei seiner Tätigkeit als selbstständiger Fotograf Geschichten und Momente fest. Nun widmet sich der gebürtige Waldshuter einer neuen Herausforderung und versucht längst vergangene Geschichten wieder sicht- und erlebbar zu machen. „Die Wacht von Waldshut“ heißt das filmische Projekt, bei dem die Geschichte Waldshuts mit modernen Mitteln visuell aufbereitet wird. Der Name bezieht sich dabei auf die Bewachung der Stadt vor den Eidgenossen durch einen einfachen Wachmann – die Hauptfigur des Films.

Ein Video pro Monat – ein ganzes Jahr lang

Jeden Monat soll nun ein Video erscheinen. Bei zwölf geplanten Kurzfilmen ergibt sich daraus ein Jahresprojekt. Zwei Kapitel des Films konnten bereits erfolgreich umgesetzt werden. Nachdem im Teaser ein Blick auf das Leben vor den Toren der Stadt geworfen wird, geht es im zweiten Teil um das Innere Waldtor und den Hexenturm. Weitere historische Orte wie die Alte Metzig oder die Kaiserstraße sollen in den nachfolgenden Kapiteln behandelt werden. In den letzten Episoden wird die Belagerung der Stadt sowie die Legende um den Chilbibock und den anschließenden Friedensschluss thematisiert.

Interesse für lokale Geschichte „war irgendwie schon immer da“

Die Wacht von Waldshut ist nicht das erste Projekt von Michel Sieber, welches im Zusammenhang mit der Geschichte Waldshuts steht. Vor einigen Jahren hat er sich bereits dem Oberen Tor gewidmet und das Waldshuter Wahrzeichen mit Legosteinen maßstabsgetreu nachgebaut. „Das Interesse für lokale Geschichte war irgendwie schon immer da“, sagt Sieber schmunzelnd. Bereits in der Schule habe er für seine........

© Südkurier