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Konstanz spielt! Ende März wird die größte Stadt am Bodensee zur Spielspaß-Hochburg

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450 Gesellschaftsspiele und ganz viel Raum, um gemeinsam zu spielen – am 28. und 29. März finden zum zweiten Mal die Spieletage in Konstanz statt. „Das Wichtigste ist die positive Stimmung“, sind sich die Veranstalter Andreas und Michael Jüttler, Vorstände des Vereins Spielraum Bodensee, sowie Steffen Bogen, Spieleentwickler und Professor für Kunstwissenschaft an der Uni Konstanz, einig.

Spieleverlage präsentieren ihre Neuheiten

Kern der Spieletage ist der Wolkenstein-Saal im Kulturzentrum am Münster. Auf einer Theke liegen 450 Spiele zum Ausleihen bereit, die Mitglieder des Vereins erklären. Von jeweils 10 bis 18 Uhr kann das Angebot genutzt werden. 18 Spieleverlage, unter anderem Ravensburger, Kosmos, Amigo, Pegasus Spiele und Asmodee, stellen in der vhs ihre Neuheiten vor. „Dann haben wir noch Verlage, die nicht kommen, aber uns mit Spielepaketen unterstützt haben“, sagt Andreas Jüttler.

Im St. Johann zeigen 20 junge Entwickler ihre Spiele-Prototypen. Diese können Interessierte testen und Ideen zur Verbesserung abgeben. Daneben gibt es einen mobilen Escape-Room. Auch an beiden Tagen vor Ort sind die drei Spiele-des-Jahres-Preisträger aus Konstanz Michael Palm, Thomas Sing und Steffen Bogen.

Im Stephanshaus findet mit dem Sozialdienst katholischer Frauen eine Kooperation statt. Dort gibt es in zwei Räumen einen Kleinkinderbereich, mit den Holzzügen Brio und Tiptoi von Ravensburger. Fans von Rollenspielen werden in der Stadtbibliothek fündig. Für die Runden können sich Interessierte auf der Internetseite konstanz-spielt.de anmelden. Und die Schachvereinigung bietet Simultanschach an: „Da kommt ein 14-Jähriger, der für die deutschen Meisterschaften qualifiziert ist. Und spielt gegen zehn bis zwölf andere Spieler“, so Andreas Jüttler.

Das große Ziel: „Wir wollen alle erreichen“

Besonders wichtig war dem Verein, die Spieletage kostenlos anzubieten. Denn: „Wir wollen nicht nur die sehr Interessierten, die eh spielen, erreichen. Wir wollen alle erreichen“, so Andreas Jüttler. 2000 Besucher waren es 2025, dieses Jahr hoffen sie auf 3000. Worauf sie sich am meisten freuen? „Die Menschen sind miteinander verbunden im Spiel. Die Welt ist einfach in Ordnung“, sagt Michael Jüttler.

Auch die Wessenberg-Galerie beteiligt sich an den Spieletagen. Mit einer Ausstellung, die das Spiel „Gallerista“, entwickelt von Steffen Bogen und Bernd Stiegler, Professor für Neuere Deutsche Literatur, lebendig macht. Postkarten von Kunstwerken aus dem Spiel sind dort zu sehen, der Eintritt ist frei, erklärt Steffen Bogen. Und für Interessierte, die tiefer in die Thematik des Spiels eintauchen wollen, findet vom 25. bis 27. März ein Workshop an der Universität Konstanz statt.

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