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Wenn es um Erziehung geht, setzt Stefanie Stappenbeck auf Humor

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14.09.2026

Frau Stappenbeck, das ZDF zeigt einen neuen Film mit den Bachmanns. Ihre Figur, Miriam Bachmann, lebt in einer Reihenhaussiedlung. Wäre das auch was für Sie?

STEFANIE STAPPENBECK: Nein, überhaupt nicht. Ich brauche die Großstadt. Und ich bin ein echtes Berlin-Mitte-Girl, das nur deshalb in Potsdam auf die Welt kam, weil meine Großmutter dort gelebt hat. (lacht) Ich kann es mir gar nicht anders vorstellen, außer vielleicht mal im Urlaub. Aber in einem Reihenhaus zu wohnen – da hätte ich fast ein schlechtes Gewissen. Mit meiner Tochter lebe ich in Berlin auf 80 Quadratmetern, das ist völlig ausreichend. Letztendlich spielt sich das Leben ja eh vor allem an dem einen Lieblingsplatz in der Wohnung ab. Und ich mag unser Mietshaus wirklich. Es ist alles da: eine Kneipe, zwei Bio-Supermärkte und ein Werkzeugladen – perfekt.

Ein Werkzeugladen ... Sind Sie die Nachbarin, bei der man klingelt, wenn man sich eine Bohrmaschine leihen will oder handwerkliche Hilfe braucht?

STAPPENBECK: Nein, ich hole beim Werkzeugladen vor allem Pakete ab und kaufe vielleicht mal einen neuen Topf. (lacht)

Wie finden Sie die Nachbarschaft bei den Bachmanns?

STAPPENBECK: Unglaublich toll! Ich liebe sie heiß und innig und freue mich, wenn ich mit den Nachbarn spielen darf. Mein Kollege Niels Bormann sagt nur „Hallo“ und ich liege schon vor Lachen am Boden … Wenn man mit den Filmfiguren leben müsste, wären sie vielleicht ein bisschen nervig, aber dass ich mit diesen großartigen Kolleginnen und Kollegen spielen darf, ist einfach ein Geschenk.

Was mögen Sie denn an Miriam Bachmann?

STAPPENBECK: Ich mag an ihr, dass sie ihre Kinder über alles liebt, dass sie eine Mutter ist, die wirklich für alle Beteiligten das........

© Südkurier