"Kann nicht im Sinne des Naturschutzes sein": Villingen-Schwenningen schlägt Biber-Alarm
Ein Biber lässt sich an diesem Tag nicht blicken. Seine Spuren sind in Villingen-Schwenningen aber umso sichtbarer: abgeknabberte Bäume, Biberdämme, überflutete Felder. Die Stadt schlägt jetzt Alarm, wendet sich bei einer Presserundfahrt durch Bibergebiete an die Öffentlichkeit. Mitarbeiter sprechen von purer Verzweiflung, untragbaren Zuständen und davon, „hart an der Grenze“ zu sein. Die Botschaft: Der Biber bereitet der Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis so viele Probleme wie an kaum einem anderen Ort im Südwesten.
Rund 13.000 Biber leben derzeit in Baden-Württemberg. 450 davon, aufgeteilt in 50 Reviere, in Villingen-Schwenningen. Dort würden sich die Tiere nach Angaben der Stadt „exponentiell“ vermehren. Die Stadt sieht sich als Sonderfall, ihre Situation sei mit anderen Kommunen nicht vergleichbar, heißt es. Im Villinger Wieselsbachtal beispielsweise sei für eine Renaturierung die Bachaue von Fichten befreit und Laubbäume gepflanzt worden – die optimale........
