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Vitamine in der Schwangerschaft: Ist es schlimm, keine zu nehmen?

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09.10.2026

Ob aus Abneigung gegen Tabletten und Co. oder weil man es schlicht nicht wusste: Als Schwangere keine Vitaminpräparate einzunehmen, kann vorkommen. Dabei sollten Frauen aber beachten, dass es für bestimmte Nährstoffe dringende Empfehlungen für die Schwangerschaft gibt. Welche das sind, und was passieren kann, wenn man sie nicht einnimmt, lesen Sie hier.

Sollte man bestimmte Vitamine in der Schwangerschaft nehmen?

Zunächst vorweg: Schwangere sollten ihren Nährstoffbedarf und die Frage, ob sie Vitamine zusätzlich einnehmen sollen, immer individuell mit ihrem Frauenarzt beziehungsweise ihrer Frauenärztin oder ihrer Hebamme abklären. Für bestimmte Nährstoffe sollte zuvor ein Blutbild gemacht werden, um zu prüfen, ob ein Mangel vorliegt. Im Folgenden werden die allgemeinen Richtlinien von Experten vorgestellt.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) informiert, dass in der Schwangerschaft der Bedarf an einigen Vitaminen und Mineralstoffen steigt. Sie unterstützen sowohl die körperlichen Veränderungen der werdenden Mutter als auch die gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes. Eine ausgewogene Ernährung deckt den Mehrbedarf meistens gut ab. Einige Nährstoffe sollten in der Regel jedoch gezielt ergänzt werden. Dazu gehören Folat und Jod. Bei Bedarf können bei einer Unterversorgung zudem Eisen, Omega-3-Fettsäuren und die Vitamine D und B12 sinnvoll sein. Im Folgenden wird der Fokus auf die genannten Vitamine gelegt.

Wichtiges Vitamin in der Schwangerschaft: Warum ist Folat/Folsäure so wichtig?

Folat ist ein wasserlösliches Vitamin, informiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), und spielt eine wichtige Rolle bei Stoffwechselprozessen. Es ist unter anderem an der Zellteilung, dem Zellwachstum und der Blutbildung beteiligt. Folat kommt natürlicherweise in Lebensmitteln vor, zum Beispiel in grünem Gemüse, Hülsenfrüchten oder Vollkornprodukten. Folsäure ist........

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