Auf diese Rennen sollte man bei den US-Zwischenwahlen achten
Hunderte Abgeordnete, 35 Senatoren und zahlreiche Gouverneure werden bei den US-Zwischenwahlen am Dienstag neu bestimmt. Doch wie der Abend für Donald Trumps Republikaner und die oppositionellen Demokraten ausgeht, entscheidet sich voraussichtlich in einer deutlich kleineren Zahl besonders umkämpfter Rennen. Welche Wahlen stehen besonders im Blick - und warum?
Der Senat gilt als besonders umkämpft
Im Senat haben die Republikaner derzeit 53 der insgesamt 100 Sitze. Die Demokraten halten 45 Sitze und können sich auf die Unterstützung von zwei Parteilosen verlassen. Bei den Midterms werden 35 Sitze neu vergeben.
Würden die Demokraten den Republikanern netto vier Sitze abnehmen, hätte Trumps Partei keine Mehrheit mehr. Laut Wahlanalytikern der Plattform „Cook Political Report“ zeichnet sich bei sieben Sitzen ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab – die Mehrheit davon ist aktuell republikanisch besetzt. Zu den spannendsten Senatswahlen zählen:
Michigan: Das Rennen wird als Test dafür verstanden, inwiefern Vertreter des linken Flügels der Demokraten in sogenannten Swing States Chancen auf Wahlerfolge haben. Damit sind Bundesstaaten gemeint, in denen mal Republikaner, mal Demokraten die Mehrheit holen. Der demokratische Amtsinhaber Gary Peters tritt nicht wieder an. Sein linker Parteikollege Abdul El-Sayed will dafür sorgen, dass der Sitz in demokratischer Hand bleibt. Wird er sich gegen den Republikaner........
