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Über vier Millionen Vertriebene: Droht eine neue Flüchtlingskrise?

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19.03.2026

Je länger der Krieg im Nahen Osten dauert, desto wahrscheinlicher wird, dass die Flüchtlingszahlen steigen. Laut Uno-Flüchtlingshilfe gibt es in der Region Schätzungen zufolge rund 4,1 Millionen Binnenvertriebene, davon mehr als 800.000 allein im Libanon. Dabei wird es aber kaum bleiben, wie Mark Ankerstein, Nationaler Direktor der Uno-Flüchtlingshilfe im Gespräch mit unserer Redaktion sagte: „Dieser Krieg hat gerade erst begonnen.“ Sobald die zivile Infrastruktur davon zunehmend betroffen sei, würden es wohl mehr Flüchtlinge werden. „Es bleibt zu befürchten, dass das bald der Fall sein könnte.“ Ankerstein glaubt nicht, dass die USA und Israel die Lage in wenigen Tagen unter Kontrolle haben. Die Folge: „Es wird weitere Fluchtbewegungen geben.“ Die Uno-Flüchtlingshilfe bereite sich darauf vor, so Ankerstein: „In der gesamten Region stehen Hilfsgüter aus unseren regionalen und nationalen Vorräten für einen raschen Einsatz bereit.“ Wenn es soweit sei, sei Geschwindigkeit „der entscheidende Faktor“.

Müssen sich Europa und Deutschland also für eine neue, massive........

© Südkurier