Drei Autorinnen reicht‘s: Literaturkritiker Denis Scheck ist mit Ildikó von Kürthy wieder per Sie
Nach kontroversen Buchbesprechungen ist ein Streit um Literaturkritiker Denis Scheck entbrannt. Sowohl in seiner ARD-Sendung „Druckfrisch“ als auch im SÜDKURIER hatte er die neu erschienenen Werke der Autorinnen Sophie Passmann und Ildikó von Kürthy kritisiert. Das erzürnte neben den Betroffenen selbst auch Elke Heidenreich, die schon früher Schecks scharfe Rhetorik zu spüren bekommen hatte.
Passmanns Buch „Wie kann sie nur“ bescheinigte der Kritiker nun eine „intellektuelle Desasterzone“. Es handele sich um „Wasserstandsmeldungen aus den Seichtgebieten eines trüben Bewusstseins“. In seiner Besprechung von Ildikó von Kürthys Buch „Alt genug“ sprach er von „Nachrichten aus der Schnatterzone einer Damentoilette auf einer Hochzeit“.
Von Kürthy äußerte sich jetzt in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit. Darin erklärt sie, ihre Bücher hätten Scheck zwar noch nie gefallen, sie selbst habe sich daran aber auch noch nie gestört. Sie habe ihn im Gegenteil bislang sogar irgendwie gemocht, „diesen bitterbösen, engagierten, seltsamen Mann, der sich selbst, aber auch die Bücher so wichtig nahm, dass es ihm völlig egal schien, wie viele Feinde er sich mit seiner oft grobschlächtigen Art der Kritik........
