Anna-Lena Forster und die riesige Vorfreude auf den Heimweltcup am Feldberg
Hallo Anna-Lena, das Weltcup-Wochenende im österreichischen Saalbach liegt hinter Ihnen. Wie sieht Ihr persönliches Fazit aus?
ANNA-LENA FORSTER: Saalbach ist einfach eine herausfordernde Kiste mit einem herausforderndem Hang. Wir hatten harte, eisige Bedingungen. Ich kannte ja die Strecke von der Weltmeisterschaft im Vorjahr, es war nicht ganz so leicht. Manchmal konnte ich mich überwinden, ein anderes Mal leider gar nicht. Es war sehr inkonstant. Ich denke immer, das Speedfahren muss ich einfach mitnehmen, so viel wie geht. Wir haben ja nicht so viele Möglichkeiten, dies zu trainieren. Deshalb ist da jeder Tag Gold wert, ich weiß jetzt auch, woran ich noch arbeiten muss.
Und trotzdem gab es gute Ergebnisse?
ANNA-LENA FORSTER: Ja, aber man muss auch bedenken, dass wir leider nur zu dritt am Start waren. Die Chinesen fehlten bei den letzten Weltcups, das Team China wird erst zu den Paralympics wieder am Start sein. Das finde ich sehr schade, es tut unserem Sport einfach nicht gut, wenn bei so vielen Weltcup-Rennen immer nur eine Teilbesetzung dabei ist. Zudem fehlte die Japanerin verletzungsbedingt. In Saalbach hatten wir somit ein relativ kleines Starterfeld. Das relativiert das Ergebnis. Bei einem zweiten Platz ist ja alles gut, aber es fuchst mich, wenn ich dann meine Leistungen nicht umsetzen kann.
Die Olympischen Spiele beginnen in drei Wochen. Wie sehen Sie sich positioniert mit Blick auf die Paralympics, die im Anschluss in Italien ausgetragen werden?
ANNA-LENA FORSTER: Ich glaube, es wird schwerer werden, als bei den letzten beiden Paralympics eine Goldmedaille zu holen, weil die Konkurrenz über Jahre hinweg sich echt gut weiterentwickelt hat. Neben den Chinesinnen auch die spanische Kollegin, die ich letztes Jahr noch im Sack hatte. Sie ist........
