Was kann ich gut? Wie Jugendliche ihre Stärken für die Berufswahl entdecken
Im Nebenraum entstehen eigene Songs mithilfe eines KI-Programms, an anderer Stelle probieren sich Jugendliche vor der Kamera oder auf einer kleinen Bühne aus. Es wird diskutiert, gelacht und ausprobiert. Vieles erinnert an Schule – und fühlt sich für die Achtklässler der Geschwister-Scholl-Schule trotzdem anders an.
Eine Woche lang beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der Realschulklasse nicht mit Mathematik, Englisch oder Klassenarbeiten, sondern mit sich selbst. „Was bin ich? – Orientierung zur Berufswahl mit kreativen Mitteln“ heißt das Projekt der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg, kurz LKJ. Ziel ist es, Jugendlichen dabei zu helfen, ihre Stärken, Interessen und Werte besser kennenzulernen – und damit der Frage näherzukommen, welcher Beruf zu ihnen passen könnte.
Von Montag bis Freitag besuchen sie Workshops in Fotografie, Musik und Theater. Perfekte Ergebnisse werden nicht erwartet. „Es gibt kein Richtig und kein Falsch“, sagt Lara Duchs von der LKJ. Es gehe darum, Neues auszuprobieren, Rückmeldungen zu erhalten und dadurch mehr Sicherheit in den eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.
Warum die Woche zum richtigen Zeitpunkt kommt
In Konstanz wird die Projektwoche von........
