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Molière hätte seine helle Freude beim turbulenten Auftakt des Sommertheaters gehabt

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31.08.2026

Molière hätte seine helle Freude gehabt an diesem Sommertheater, das den komödiantischen Geist seines Stückes „Scapin“ vom Neuen Globe Theater Potsdam in bester Manier in Szene gesetzt sah. Noch wenige Stunden vor dem Neustart des Programms in der teilrenovierten Kapuzinerkirche hätte das letztjährige Shakespearestück „Der Sturm“ zur Sturzflut aus den dunklen Wolken noch besser gepasst und das Attribut „Herbsttheater“ hätte angemessener geklungen. Doch just eine Stunde vor Beginn hatte sich der Himmel im Westen bereits etwas aufgehellt und machte wieder ein etwas freundlicheres Gesicht. Die fleißigen Hände des Fördervereins hatten zu diesem Zeitpunkt die Bar und die Sitzgelegenheit bereits zum zweiten Mal gesäubert. 

Als wäre Molières „Stegreifspiel von Versailles“ als Präludium zum Scapin für die wiederbelebte Kapuzinerkirche geschrieben, wird hier das „alte Haus“ gelobt, in das der die Pariser Obrigkeit eher nervende Moliere im 17. Jahrhundert umziehen musste. Über zwanzig Minuten dauert das muntere Vorgeplänkel, bei dem sich der Dichter selbst mit seinen Schauspielern über die Gestaltung der Premiere am neuen Standort austauscht und wie sie dem König vielleicht ein Schnäppchen schlagen können. Das neue Stück ist noch........

© Südkurier