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„Fauda“ verarbeitet das Trauma des 7. Oktober

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30.09.2026

Vor dem dritten Jahrestag des Terrorüberfalls auf Israel vom 7. Oktober 2023 hat der Streamingdienst Netflix die fünfte Staffel der Nahost-Erfolgsserie „Fauda“ (arabisch: Chaos) veröffentlicht (am 8.9.). Die israelische Produktion ist stellenweise so nah an den realen Ereignissen, dass vor den Folgen 7 und 8 ein Warnhinweis eingeblendet wird.

Worum geht es in der fünften Staffel von „Fauda“?

Die Handlung setzt zwei Jahre nach dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 ein. Im Zentrum steht das Prinzip der Blutrache als Reaktion auf traumatische Verluste, die Juden wie auch arabische Muslime in Israel bei dem beispiellosen Angriff erlitten haben.

Eli (gespielt von Yaakov Zada Daniel), ist der ehemalige Kommandeur einer israelischen Spezialeinheit. Er verliert bei dem Terrorüberfall seine Familie. Getrieben von Vergeltung begibt er sich mit dem Beduinen Salem, der den Mörder seines Sohnes Jussuf finden will, auf eine eigenmächtige Suche nach den Drahtziehern. Diese führt ihn bis in die arabisch geprägten Viertel von Marseille. Seine Figur steht beispielhaft für den Teufelskreis aus Gewalt und persönlicher Zerstörung.

Sein früherer Teamkollege Doron Kavillio (Lior Raz) versucht einzugreifen. Zugleich gerät das Team in einen Einsatz gegen einen geplanten Hamas-Anschlag in Israel. Die französische Schauspielerin Mélanie Laurent, bekannt auch aus „Inglourious Basterds“, übernimmt dabei eine Hauptrolle. Ihre Figur Anne hat einen Hamas-Kämpfer geheiratet und sich radikalisiert.

Die Episoden 7 und 8 stellen unter anderem dokumentarisch belegte Angriffe von Terroristen auf israelische Grenzgemeinden sowie die Flucht von Besuchern des........

© Südkurier