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Gewerbeflächen in Gottmadingen sind rar: Das ist die Strategie der Gemeinde

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21.04.2026

Die Zeiten sind herausfordernd für die Wirtschaft: Corona, Ukrainekrieg, Trump-Zölle, Irankrieg und Energiekrise. „Das Chaos in der Weltpolitik schlägt mittlerweile bis auf die kommunale Ebene durch“, sagt Thomas Schleicher. Der Wirtschaftsförderer der Gemeinde muss es wissen. Kaum jemand kennt die Lage in Gottmadingen besser.

„Vom großen Automobilzulieferer bis zum kleinsten Mittelständler ist hier fast jeder Betrieb betroffen“, sagt er und meint damit die Energiekosten, die Konkurrenz aus Asien und die Probleme mit den Lieferketten. Und trotzdem will Thomas Schleicher nicht in Pessimismus verfallen.

Leere Fabrikhallen ziehen Glücksfall an

Seit 2006 ist der Grundstücksmanager der Gemeinde auch als Wirtschaftsförderer tätig. „Eine gute Kombination“, wie er sagt, „weil ansiedlungswillige Unternehmer zunächst mal nach Grundstücken fragen.“ Als er die neue Aufgabe übernahm, war Gottmadingens Wirtschaft durch den Abzug des Landmaschinenherstellers Kverneland schwer gebeutelt. Zahlreiche Arbeitsplätze gingen verloren und große Fabrikhallen standen leer.

„Wirtschaftsförderung ist immer eine Herausforderung“, sagt Thomas Schleicher. „Sorgen macht man sich ständig, auch in guten Jahren.“ Und offenbar gehört zu einer guten Planung auch immer eine gewisse Portion Glück. Die Drei R Immobilien GmbH der Familie Repnik sah in dem Gelände großes Potenzial und stieg dort ein.

„Als sehr gute Vermieter stimmen sie sich bei geplanten Firmenansiedlungen immer mit der Gemeinde ab“, erklärt Schleicher. „So ist ein bunter Mix an Branchen........

© Südkurier