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70 Jahre Ungarn-Aufstand: Der lange Kampf um die Freiheit

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23.10.2026

Mit Gästen aus ganz Europa feiert Ungarns Regierung den Jahrestag der Revolution gegen die kommunistische Herrschaft. Genau vor 70 Jahren, am 23. Oktober 1956, begann der Aufstand, zwölf Tage später, am 4. November, hatten ihn sowjetische Truppen blutig niedergeschlagen.

In einer Feierstunde im Parlament soll am frühen Nachmittag EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprechen, zwei Stunden später wird sich Ministerpräsident Peter Magyar auf dem Kossuth-Platz vor dem Parlament mit einer Rede an die Bürger wenden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) lässt sich durch Verkehrsminister Steffen Bilger (CDU) vertreten.

Ungarn war nach dem Zweiten Weltkrieg - wie andere osteuropäische Länder und der Osten Deutschlands - in den Machtbereich der damaligen Sowjetunion geraten. Nach 1945 entstand unter sowjetischer militärischer Besatzung nach und nach eine harte kommunistische Diktatur. Parteien wurden verboten, Kritiker nach Schauprozessen aufgehängt oder ins Gefängnis geworfen, Angehörige der besitzenden Schichten enteignet und in Internierungslager geschickt. Der ungarische Statthalter der Sowjets, der Kommunist Matyas Rakosi, ließ einen penetranten Personenkult um sich herum inszenieren.

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1953 starb der sowjetische Diktator Josef Stalin, doch in Ungarn hielten sich die Stalinisten an der Macht. Der Unmut in der Bevölkerung, unter Intellektuellen und selbst........

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