Der Fußball wird nicht besser
Es gibt doch noch Veranstaltungen bei einer solchen Weltmeisterschaft, in der sich alles um Fußball dreht. Die von Arsène Wenger geleitete Technische Studiengruppe des Weltverbandes Fifa hat in ihrer Analyse zur WM 2026 eingeräumt: Gegenüber der WM 2022 in Katar ist das Spiel weder besser noch schneller geworden. Die physische Leistung der Spieler ging sogar leicht zurück: von damals zehn gelaufenen Kilometer pro WM-Akteur im Schnitt auf 9,7 Kilometer. Statt zu 39 Sprints reichte es nur noch zu 36 pro Spiel. Beim kompakten Wüstenturnier wohnten alle Teams (mit Ausnahme der Deutschen) in Doha. Man habe jede Nacht wieder im selben Bett schlafen können, merkte der ehemalige Startrainer des FC Arsenal an.
Strapaziöse Reisen schlauchten die Spieler
Nun, bei der Endrunde in Nord- und Mittelamerika, waren riesige Distanzen durch unterschiedliche Zeit- und Klimazonen zu überbrücken. Und: Die WM 2022 wurde im Winter gespielt, jetzt erst nach einer strapaziösen Saison. Kommen die Stars also an ihre Grenzen? An dieser Stelle blieb Wenger weitere Ausführungen schuldig, obgleich seine Studiengruppe bis dahin alles haarklein zerlegt hatte. Zum Beispiel, dass die Abstöße vom Tor durch die Regeländerungen schneller........
