„Eine fast explosionsartige Ausbreitung“: Nicht nur der Borkenkäfer macht dem Wald zu schaffen
Die Klimaerwärmung macht den Bäumen in den heimischen Wäldern mächtig zu schaffen. Nicht nur die Fichte hatte in diesem Rekord-Hitze-Sommer mit dem Borkenkäfer zu kämpfen. Auch die Laubbäume der Region zeigen nach den trockenen Monaten deutlich an, dass die Klimaerwärmung auch bei ihren Spuren hinterlassen hat. Bei einem Vor-Ort-Termin im Mühlinger Gemeindewald spricht Gemeindeförster Simon Heizman deutlich an, was ihn beunruhigt.
Derzeit setzt die Gemeinde als eine Säule ihrer kommunalen Finanzplanung noch auf die Fichte. Heizmann versuche aber schon, auf andere Baumarten auszuweichen. „Hätten Sie mich vor einigen Wochen noch gefragt, hätte ich, wie viele andere Kollegen auch, noch von einem normalen Aufkommen an Käferholz in Relation zum Fichteanteil gesprochen“, so Heizmann im Gespräch mit dem SÜDKURIER.
Lage dramatischer als gedacht
Doch inzwischen habe sich die Lage drastisch verändert. Sie sei weit dramatischer als noch vor einigen Wochen bei den ersten Runden der Käfersuche, so der Förster. „Wir sind ständig unterwegs und auf der Suche nach Käferbäumen. Finden wir einen, schauen wir uns auch die umliegenden Bäume ganz genau an“, so Heizmann. Er zeigt anhand eines Beispiels auf, worauf man bei der Käfersuche achten muss und verweist auf........
