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Von Pleite nicht betroffen: Die inklusive Radwerkstatt Digo-Bike setzt doppelt auf Konstanz

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17.07.2026

Eine ältere Dame kommt, weil ihr Rad einen Platten hat. Bei der Inspektion entdecken die Mechaniker, dass die Bremsen nicht mehr funktionieren. „Das ist doch das Wichtigste, das A und O“, sagt Tobias Holz. Er ist einer der Werkstattleiter bei Digo-Bike in Konstanz. Es handelt sich um eine Inklusionsfirma des Hilfsvereins für seelische Gesundheit.

Im Team mit fünf Festangestellten und zwei Praktikanten arbeiten hier drei Menschen mit Einschränkungen. Obwohl der Integrationsbetrieb eines Kollegen kürzlich nach Insolvenz geschlossen wurde, ist sich Vereinschef Ralf Rosbach sicher: Inklusionsfirmen haben am ersten Arbeitsmarkt Zukunft. Manchmal benötigten sie aber etwas Unterstützung aus der Bevölkerung. Und sie brauchen einen langen Atem. Digo-Bike setzt also in doppelter Hinsicht auf Konstanz.

Werkstattleiter Thilo Heller bringt es auf den Punkt: „Die wenigsten kommen der guten Sache wegen.“ Es gebe zwar einige, die die Integrationsfirma unterstützen wollen, aber die meisten Kunden von Digo-Bike erwarteten schlicht eine gute Dienstleistung. Viele wissen gar nicht, dass das Unternehmen in der früheren Schnetztor-Unterführung mehr bietet als das Nachstellen von Bremsen und das Flicken von Reifen.

Das Unternehmen schafft auf dem ersten........

© Südkurier