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Dieser Koalitionsausschuss dürfte ausgehen wie das Hornberger Schießen

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10.06.2026

Nun also doch: Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände sollen in das große Reformwerk eingebunden werden, das die Koalition aus Union und SPD in den nächsten Wochen und Monaten anpacken will. Eigentlich hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) darauf gesetzt, die Herkulesaufgaben bei Rente, Gesundheit, Pflege und Steuer allein mit seinem Koalitionspartner zu stemmen. Doch dafür ist das Verhältnis der beiden Lager zu schlecht, die weltanschaulichen Unterschiede treten klar zutage. Pro Wirtschaft die Merz-CDU, pro Sozialstaat die Sozialdemokraten. Die CSU springt eifrig zwischen beiden hin und her.

Beim Brückenbau über die Gräben sollen am Mittwochabend die Großverbände helfen. Doch das Ansinnen wird aller Voraussicht nicht von Erfolg gekrönt sein. Der Termin ist schlecht vorbereitet. Das Kanzleramt verschickte jüngst zwei A4-Fragebögen an Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, auf welchen Feldern sie den Handlungsbedarf sehen und welche Antworten gegeben werden sollen. Willkommen in der Reform-Grundschule, spottete ein........

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