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Berührende Momente auf den Spuren des Künstlers Willi Dorn in St. Georgen

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14.09.2026

Der Künstler Willi Dorn wurde 1916 in Pfronten im Allgäu geboren und verbrachte mehrere Jahrzehnte seiner Schaffenszeit im Schwarzwald. Von 1954 bis zu seinem Tod im Jahr 1995 war Dorn in St. Georgen aktiv. Er erschuf insgesamt über 70 Kunstwerke, über 130 Holzdrucke sowie mehr als 180 Bildwerke. Die Spaziergänge zu den öffentlichen Kunstwerken in St. Georgen führten seine einzige Tochter Christiane und ihr Ehemann Hansjürg Dorn-Baumgartner.

Der „Tag des offenen Denkmals“

Am Sonntag, 13. September, fand der „Tag des offenen Denkmals“ unter dem diesjährigen Motto „Netz-Werke: Denkmale & Infrastruktur“ statt. Der Aktionstag wird seit 1993 jährlich am zweiten Sonntag im September von der Deutschen Stiftung Denkmalsschutz ausgerufen, um Aufmerksamkeit auf die Denkmalpflege in Deutschland und die Bedeutung von Denkmalschutz zu richten. In St. Georgen gab es vom Verein für Heimatgeschichte e.V. im Rahmen dieser Kulturveranstaltung zwei geführte Rundgänge zu den öffentlichen Werken Willi Dorns.

Der Rundgang begann am Kriegsopfer-Gedächtnisbrunnen auf dem alten Friedhof unterhalb der Lorenzkirche. Willi Dorn wurde Mitte der 1950er Jahren von der Stadt St. Georgen beauftragt, ein Konzept zur Vereinheitlichung des Platzes zu entwerfen und eine Gedenkstätte zu schaffen. Der Raum teilt sich in Soldaten- und Zivilgräber........

© Südkurier