Was vom Feuer übrig blieb
Es sind Worte, auf die die Menschen an der Atlantikküste in Südwestfrankreich seit Tagen gewartet haben. „Man kann denken, dass das Schlimmste hinter uns ist“, sagte Innenminister Laurent Nuñez. Er formulierte den Satz betont vorsichtig, denn den Einsatzkräften war zwar endlich gelungen, die Großbrände in der Gegend südwestlich von Bordeaux zu stabilisieren. Komplett gelöscht waren sie noch nicht. An vereinzelten Stellen loderten die Flammen immer noch auf.
Auch die Präfektin des Departements Gironde, Sophie Brocas, sprach vom „ersten etwas optimistischen Tag“ seit dem Beginn der Großbrände am 22. Juli. Angetrieben von heftigen Windböen, haben die entfesselten Flammen mehr als 240.000 Hektar Land zerstört. Etliche Gemeinden vor allem auf der Seezunge Cap Ferret an der Bucht von Arcachon mussten teils oder ganz evakuiert werden, mindestens 220.000 Menschen zeitweise ihr Zuhause, ihre Ferienwohnung oder ihr Seniorenwohnheim verlassen. Bis Freitag konnte mehr als........
