Die Militärstrategie ist sinnvoll, aber wir brauchen die allgemeine Dienstpflicht
Der Verteidigungsminister hat diese Woche ein Konzept vorgelegt, das den Namen „Militärstrategie“ trägt. Leider handelte es sich um einen typischen Boris-Pistorius-Auftritt. Wer unter den anwesenden Journalisten wissen wollte, wo es konkret langgeht, wurde enttäuscht. Der Polit-Fuchs von der SPD strahlt zwar eine Tatkraft aus, die die Bürger überzeugt - was seine hohe Beliebtheit erklärt. Aber bei ungeklärten Fragen verbleibt er im Allgemeinsprech. Pistorius‘ Prinzip Hoffnung kommt bei der ärgerlich schleppenden Ausstattung der Bundeswehr-Fahrzeuge mit Digitalfunk zum Tragen, aber auch an einer anderen Front, bei der statt gesunder Skepsis Gottvertrauen praktiziert wird: Der Aufwuchs der aktiven Truppe auf 260.000 Soldaten bis 2035.
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