Wer ist der Manzambi der Schweizer Politik?
Johan Manzambi jubelt nach dem Sieg gegen Nordmazedonien mit den Fans.
Die Schweiz sucht einen neuen Bundesrat. Was dieses Mal bemerkenswert ist: Gleich zwei Bundesräte mischen sich in die Nachfolge ein. Guy Parmelin, der abtritt, wünscht sich eine Frau zwischen 45 und 49 Jahren. Ob er den potenziellen Kandidatinnen damit einen Gefallen tut, ist fraglich. Wo er aber recht hat: Ein Generationenwechsel wäre eine gute Idee. Und eine Frau ebenso.
Auch Elisabeth Baume-Schneider hat einen Wunsch an die SVP und die Bundesversammlung gerichtet. Für sie ist wichtig, dass Parmelins Sitz in der Romandie bleibt. Die Westschweiz soll weiterhin zwei Vertreter in der Landesregierung haben. Auf Tele Züri erinnerte sie daran, dass es schon lange her sei, dass die Romands nicht zwei Bundesräte stellten.
Anmassende Deutschschweizer Rechnung
Baume-Schneider hat einen Punkt. Für uns Deutschschweizer lautet die gängige Formel: fünf Deutschschweizer, zwei Lateiner. Dabei werfen wir Romands und Tessiner in einen Topf, was ziemlich anmassend ist. Beide sind sprachliche Minderheiten. Der Austausch zwischen diesen Landesteilen ist deswegen aber nicht intensiver als jener mit der Deutschschweiz.
Der Blick ins Bundesratslexikon ist jedenfalls interessant. Das letzte Mal, dass die Westschweiz nur einen Bundesrat stellte, liegt 56 Jahre zurück. Die Konstellation........
