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Ohne Diplomaten, ohne Strategie: Welche Folgen Trumps privatisierte US–Außenpolitik hat

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19.02.2026

So privatisiert Trump die US-Außenpolitik

So privatisiert Trump die US-Außenpolitik

Ohne Diplomaten, ohne Strategie Welche Folgen Trumps privatisierte US–Außenpolitik hat

Washington · Donald Trump macht die Außenpolitik der USA zur Privatangelegenheit: Seinen Schwiegersohn Jared Kushner und den alten Geschäftsfreund Steve Witkoff setzt der Präsident als seine verlängerten Arme ein. Erfahrene Diplomaten bleiben am Spielfeldrand.

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US–Präsident Donald Trump (Archivfoto).

Ukraine, Iran, Gaza – keines dieser jahrzehntelangen Probleme scheint aus Sicht des Präsidenten groß genug zu sein, um von seinem Gesandtentandem Kushner-Winkoff nicht binnen kurzer Frist gelöst zu werden. Während Trump seine Amateur-Diplomaten auf die Weltbühne schickt, hat er systematisch den nationalen Sicherheitsapparat der USA zerstört. Im Juli erhielten 246 Diplomaten im „Foreign Service" Kündigungsschreiben. Mehr als 1000 Beamte in der Zentrale des Außenministeriums mussten gehen. Insgesamt sind 25 Prozent des gesamten diplomatischen Korps seit Amtsübernahme ausgeschieden. Auch der Nationale Sicherheitsrat schrumpfte so drastisch, dass er kaum noch arbeitsfähig ist.

An der Spitze fusionierte Trump das Amt des Außenministers mit dem des Nationalen Sicherheitsberaters. Marco Rubio macht wie einst Henry Kissinger beides aus seinem Büro im Westflügel des Weißen Hauses. Aber ohne den Apparat an Experten, die diplomatische Prozesse detailliert planen, Entscheidungen vorbereiten und dann für ihre professionelle Umsetzung sorgen. Unter Trump stehen die Karriere-Diplomaten bestenfalls am Spielfeldrand – falls sie noch einen Job haben.

Der kubanisch-stämmige Außenminister hat seine Baustelle in Lateinamerika. Während das Amateur-Duo Kushner und Witkoff in Genf an einem Tag mit Russen und Ukrainern sowie mit den Iranern verhandelten, schüttelte Rubio Hände mit Viktor Orban in Ungarn. Mit dabei ist der Chefdiplomat an diesem Donnerstag, wenn Trumps „Friedensrat" in Washington erstmals zusammentrifft.

Eintrittsgebühr von einer Milliarde Dollar

Der „Board of Peace" verkörpert Trumps Vision einer privatisierten Außenpolitik in Reinform. Als Vorsitzender auf Lebenszeit hat der Präsident ein Vetorecht bei allen........

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