KI im bewaffneten Konflikt: Wenn Roboter die Kriege führen
KI im bewaffneten Konflikt Wenn Roboter die Kriege führen
Mitarbeiter der Firma Stark Defence, die nicht erkannt werden möchten, demonstrieren in einem Waldstück den Aufbau ihrer Drohnenwaffe „Virtus“.
Berlin · KI rückt auf dem Schlachtfeld näher an Entscheidungen über Leben und Tod heran, wie mehrere Beispiele zeigen. Die Kontrolle droht vom Menschen zur Maschine überzugehen. Wie weit die Technik ist und was das für die Haftung bedeutet.
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Mehrere aktuelle Entwicklungen zeigen, wie nah die Kriegsführung an eine neue Schwelle rückt: der Streit zwischen der Firma Anthropic und dem Pentagon über Sicherungen gegen den Einsatz für autonome Waffen, der gemeldete Einsatz ausschließlich unbemannter Systeme in der Ukraine – und die Aufrüstung der Bundeswehr mit sogenannter Loitering-Munition („Kamikaze-Drohnen“). Der technologische Vorsprung verspricht militärische Vorteile – wirft aber die Grundsatzfrage auf, wer am Ende Verantwortung trägt, wenn Maschinen über Leben und Tod mitentscheiden.
„Wir sind momentan nicht an dem Punkt, wo Roboter gegen Roboter kämpfen“, sagt Vanessa Vohs, Politikwissenschaftlerin und Doktorandin an der Universität der Bundeswehr München unserer Redaktion. Auch wenn es den ersten erfolgreichen Einsatz ausschließlich unbemannter Systeme in der Ukraine gegeben habe: „Dabei sind aber unbemannte Systeme immer noch ferngesteuerte Systeme – das heißt: vom Menschen........
