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Krisengipfel in Berlin: Wie die SPD den Neustart schaffen will

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27.03.2026

Krisengipfel in Berlin Wie die SPD den Neustart schaffen will

Analyse | Berlin · Zwei katastrophale Ergebnisse bei den Landtagswahlen haben für ein Beben in der Bundes-SPD gesorgt – auch wenn das Spitzenpersonal vorerst bleibt. Beim Treffen mit erfolgreichen Landes- und Kommunalpolitikern suchen die Parteichefs nach Wegen aus der Krise.

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Tim Klüssendorf, SPD-Generalsekretär (2.v.l-r), Bärbel Bas (SPD), Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Parteivorsitzende, und Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen, Vizekanzler und SPD-Bundesvorsitzender, stehen mit den Teilnehmern des SPD-Krisengipfels im Willy-Brandt-Haus zusammen.

Üblicherweise ist es so, dass Wahlkämpfer in den Ländern und Kommunen um Unterstützung aus dem Bund bitten. Um Auftritte des Spitzenpersonals aus Berlin, das dann für die Kandidatin oder den Kandidaten auf dem Marktplatz wirbt. Und so etwas bundespolitischen Glanz abgibt an die Parteifreunde in der Provinz. Doch in der SPD haben sich die Verhältnisse umgekehrt. Jetzt bittet die Bundesspitze um Unterstützung aus der Provinz. Denn es läuft nicht mehr, die SPD steht am Abgrund.

Von den Erfolgreichen lernen, von den Pragmatikern, die besonders nah dran sind an den Menschen. Das ist das Ziel eines Krisengipfels in Berlin, den die SPD an diesem Freitag abhält. Spontan einberufen........

© RP Online