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EU-Asylpolitik: Der Schock von Ceuta und die schwierige Suche nach Antworten

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02.10.2026

EU-Asylpolitik Der Schock von Ceuta und die schwierige Suche nach Antworten

Leben im Ausnahmezustand: Noch immer harren Tausende Migranten in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta aus, wie hier zwischen provisorischen Zelte am Strand von El Trampolín.

Analyse | Berlin · Mehr als zwei Monate nach dem Ansturm Zehntausender Menschen auf die spanische Exklave Ceuta ist die Lage dort noch immer prekär. Die EU debattiert über weitere Verschärfungen der Asylregeln. Migrationsexperten sind von den bisherigen Antworten nicht überzeugt.

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Die massenhafte Zuflucht nach Ceuta war ein Stresstest für die Europäische Union – für die spanische Nordafrika-Exklave hält er bis heute an. Rund 72.000 Menschen waren in den letzten Julitagen binnen 24 Stunden aus Marokko nach Ceuta gekommen, zu Fuß oder schwimmend. Nach Angaben des spanischen öffentlich-rechtlichen Senders RTVE hielten sich Mitte September noch immer 9000 bis 10.000 Migranten dort auf, Tausende davon ohne Unterkunft auf Straßen, Hügeln und an Stränden. Der Migrationsforscher Gerald Knaus nennt die Lage noch immer „beunruhigend“. Für eine Stadt mit 84.000 Einwohnern sei das seit zwei Monaten „ein Ausnahmezustand“, sagt der Vorsitzende der Denkfabrik Europäische Stabilitätsinitiative unserer Redaktion.

Problematisch ist die Lage vor allem für unbegleitete........

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