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Nato-Gipfel: Der Poltergeist von Ankara

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08.07.2026

Nato-Gipfel Der Poltergeist von Ankara

US-Präsident Donald Trump (r.) bei einem Treffen am Mittwoch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Ankara.

Analyse | Ankara · Der Bundeskanzler wünschte sich für den Nato-Gipfel einen „Geist von Ankara“, um mehr Einigkeit im Bündnis zu erreichen. Doch US-Präsident Donald Trump hatte zunächst andere Pläne. Das machte er schon kurz nach seiner Ankunft klar – und sprach später doch von Liebe.

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Mit Geistern bei politischen Gipfeln ist es so eine Sache. Da gibt es gute Geister, die erwachsen können, wenn es Zusammenhalt für ein gemeinsames Ziel gibt, Optimismus, Euphorie gar. Und dann gibt es solche, die wie ein schwarzes Loch alles Konstruktive schlucken, Unruhe stiften, erklärte Ziele in weite Ferne rücken lassen. Poltergeister eben.

Für den Nato-Gipfel in der Türkei wünschte sich Bundeskanzler Friedrich Merz vor dem Abflug am Dienstag einen „Geist von Ankara“ und meinte damit einen der ersten Sorte – für mehr Einigkeit im Militärbündnis. Denn davon hatte es zuletzt trotz der Bedrohungen durch Russland weniger gegeben – jedenfalls, wenn man US-Präsident Donald Trump mitzählt.

Trump übte immer wieder scharfe Kritik am Bündnis, insbesondere an den europäischen Partnern. Die würden „lächerlich“ wenig für Verteidigung ausgeben, polterte er jüngst. Und nachdem er am Dienstag aus seiner neuen „Air Force One“ stieg, vom türkischen Präsidenten und Gastgeber Recep Tayyip........

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