Kein Social Media für Kinder unter 14?: Ein Verbot allein bringt nichts
Social Media: Ein Verbot allein bringt nichts
Social Media: Ein Verbot allein bringt nichts
Kein Social Media für Kinder unter 14? Ein Verbot allein bringt nichts
Meinung | Berlin · Immer mehr Kinder und Jugendliche zeigen bedenkliches Suchtverhalten beim Konsum von Sozialen Medien. Das muss wachrütteln. Technisch den Zugang zu beschränken, kann aber nicht die einzige Antwort darauf sein. Es braucht viel mehr Anstrengungen.
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Kinder und Jugendliche sind im Netz mit Dingen konfrontiert, die sie in der analogen Welt unter normalen Umständen wohl nie zu Gesicht bekämen. Fotos und Videos in Sekundenabfolge, immer verfügbar in der Hosentasche und teils mit grauenvollen Inhalten. Gewaltverherrlichung, Rassismus, Pornografie und der ständige Abgleich des eigenen Körpers und der eigenen sozialen und finanziellen Ressourcen im globalen (!) Vergleich. Internetnutzung ist so normal und allgegenwärtig geworden, dass insbesondere Eltern sich diese Gefahren für ihre Kinder immer wieder bewusst machen sollten.
Also am besten ein Verbot sogenannter sozialer Medien wie Snapchat, Instagram und Tiktok für alle unter 14 Jahren? Mitnichten. Ein einfaches Verbot allein würde nichts bringen. Und selbst als eine Maßnahme von mehreren bleibt ein Verbot umstritten. Was Australien vormacht und worauf viele andere Länder schauen, ist strikt aber auch möglich zu umgehen. Zumindest einen echten Vorteil hätte eine solche technische Einschränkung, ein solches Verbot, für Kinder und junge........
