Risiken und Chancen von Künstlicher Intelligenz: KI wird selbstständig – doch was bedeutet das?
Risiken und Chancen von Künstlicher Intelligenz KI wird selbstständig – doch was bedeutet das?
Das Logo von OpenAI, dem Entwickler von ChatGPT, wird auf dem Bildschirm eines Smartphones angezeigt.
Analyse | Berlin · KI-Agenten können inzwischen eigenständig digitale Angriffe durchführen. Das birgt auf der einen Seite neue Risiken. Zugleich könnten KI-Agenten die Produktivität der Wirtschaft deutlich steigern – und die Arbeitswelt revolutionieren. Welche Szenarien sind denkbar?
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Künstliche Intelligenz (KI), die eigenständig handelt, aus einer Testumgebung ausbricht und einen Hackerangriff auf ein externes Unternehmen startet? Noch vor wenigen Jahren klangen solche Szenarien wie eine ferne Dystopie – mittlerweile sind sie Realität. Erst vor wenigen Wochen berichtete das US-Unternehmen OpenAI von einem „nie dagewesenen Cybervorfall“, bei dem ein eigener KI-Agent einen Hackerangriff auf eine Programmierplattform startete. Auch der Rivale Anthropic gab unlängst bekannt, dass sich seine KI-Modelle bei einem Test „unbefugten Zugriff“ auf die Systeme von drei Organisationen verschafft hätten. Vergleichbare Berichte haben sich diesen Sommer gehäuft. Was steckt dahinter?
Nachfrage beim KI-Experten Thomas Köhler. Er hat mehrere Sachbücher über Cybersicherheit verfasst. In Köhlers Augen liegt der Hauptgrund für die neuen Risiken im Übergang von Chatbots zu sogenannten autonomen KI-Agenten. Während frühere Systeme lediglich Texte und Bilder generierten, führen moderne KI-Agenten eigenständig........
