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Öffentlicher Dienst: Tarifbeschäftigte erreichen nach 20 Jahren wieder die Nulllinie

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19.02.2026

Tariflöhne im öffentlichen Dienst: Analyse seit 2006

Tariflöhne im öffentlichen Dienst: Analyse seit 2006

Öffentlicher Dienst Tarifbeschäftigte erreichen nach 20 Jahren wieder die Nulllinie

Analyse | Düsseldorf · 20 Jahre Tarifverhandlungen – und am Ende stehen die Beschäftigten real bei null? Die Inflation der vergangenen Jahre scheint den aufgebauten Puffer wieder aufgefressen zu haben. Doch ganz so einfach ist es nicht.

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Beschäftigte demonstrieren im Rahmen des bundesweiten Branchenstreiktags Straße. (Archiv)

Seit 20 Jahren verhandeln die Länder (mit Ausnahme Hessens) gemeinsam mit den Gewerkschaften die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst. Während die Seite der Arbeitnehmer für gewöhnlich und erst recht in den vergangenen Jahren mit der Inflation argumentiert, hält die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) mit der Belastung der Länderhaushalte dagegen. Wir haben verglichen, wie die Abschlüsse seit 2006 im Vergleich mit den Verbraucherpreisen abschneiden. Wann hatten die Tarifbeschäftigten die Nase vorn und wann war die Inflation höher?

Tarifabschlüsse im Zeitverlauf

Seit 2006 werden die Gehälter von Angestellten im Landesdienst im TV-L (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder) festgelegt. Bis 2013 etwa lagen die Steigerungen immer relativ nah am Verbraucherpreisindex. Danach ging die Schere auseinander. Während die Inflation bis 2020 etwa nur kleine Sprünge machte von teils unter einem Prozent, konnten die Gewerkschaften stets Erhöhungen zwischen zwei und drei Prozent heraushandeln. Dies führte zu einem Plus von 13 Prozentpunkten gegenüber den Verbraucherpreisen (Einmalzahlungen und Sockelbeträge nicht mit eingerechnet).

Dann kamen erst die Corona-Pandemie und 2022 der Krieg in der Ukraine. Beides hatte starke Auswirkungen auf die Lieferketten und schraubte so die Verbraucherpreise massiv nach oben. Für die Jahre 2022 und 2023 liegt der sogenannte........

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