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Die SDF endet, Rojava nicht

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03.09.2026

Die Auflösung der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) markiert eine historische Zäsur für die Kurden in Syrien und der gesamten Region. Sie bedeutet jedoch keineswegs das Ende Rojavas. Wie sich Syrien auch entwickeln wird: Die Bewegung, die sich über mehr als ein Jahrzehnt in Nordostsyrien herausgebildet hat, besteht fort. Ihre Errungenschaften werden Teil der künftigen Staatsarchitektur sein.

Rojava war nicht allein für Kurdinnen mit großen Hoffnungen verbunden. Im Nahen Osten, dessen politische Ordnung von autoritären Staaten, islamistischen Bewegungen, patriarchalen Herrschaftsstrukturen und wiederkehrenden Kriegen geprägt ist, entstand dort der Versuch, lokale Selbstverwaltung, ethnische und religiöse Pluralität sowie eine starke politische Beteiligung von Frauen miteinander zu verbinden. Die Bedeutung dessen ging über die kurdische Frage hinaus.

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