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Mein Thema: Auferstanden

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02.04.2026

Mein Thema: Auferstanden

Von Hans-Peter Schuler

Gedanken zur Osterbotschaft.

Im Osterevangelium nach Markus sind drei Frauen auf dem Weg zum Grab von Jesus. Für sie ist nicht Ostern, sondern Karfreitag. Der Herr ist tot, die Geschichte mit ihm ist zu Ende. Doch genau dort, wo wir nicht mehr weiter wissen, da beginnt Gott. Eine Tür geht auf; der Stein ist weggewälzt. Das ist das Fundament der Osterbotschaft.

Jesus ist auferstanden – können wir noch ahnen, was das heisst? Von den Frauen im Markusevangelium wird berichtet: «Da erschraken sie sehr.» Es gibt kein Ostern ohne das Erschrecken angesichts dessen, was Christus hier geschehen ist.

Am Grab dieses Jesus von Nazaret setzt Gott einen Anfang. Diese Wirklichkeit steht nicht mehr im Zeichen des Todes, sondern des Lebens. Man kann nicht Ostern feiern, als würde alles beim Alten bleiben.

Die Osterzählungen münden im Auftrag: «Geht und sagt es weiter.» Ostern bleibt lebendig, wenn wir bezeugen, dass Jesus lebt, dass er mehr vermag als unser Leben zu dekorieren und den Tod mit schönen Reden zu verharmlosen. Mit ihm ist unser Weg keine Sackgasse mehr, kein Weg zum Friedhof, sondern ein Weg in die Zukunft.

Hans-Peter Schuler Diakon, Brunnen hp_schuler@ bluewin.ch

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