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Die Mieten sind zu teuer – die Lösung der Zuger Wohnungskrise hat höchste Priorität

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26.06.2026

Die Mieten sind zu teuer – die Lösung der Zuger Wohnungskrise hat höchste Priorität

Von Andreas Lustenberger, Kantonsrat ALG, Baar

ALG-Kantonsrat Andreas Lustenberger über Ansätze zur Bewältigung der Wohnproblematik.

Am Dienstag haben wir in Bern die nationale Mietpreis-Initiative mit 140'000 Unterschriften eingereicht. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum wird schweizweit zu einer immer grösseren Herausforderung. Im Kanton Zug müssen wir inzwischen von einer eigentlichen Wohnungskrise sprechen. Weil die Mehrheit in Parlament und Regierung zwar viel darüber spricht, den Worten aber keine Taten folgen lässt, braucht es mehr Druck aus der Bevölkerung.

Die Mietpreis-Initiative fordert nichts Revolutionäres, sondern lediglich die Durchsetzung des geltenden Rechts. Eigentlich gilt im Mietrecht das Prinzip der Kostenmiete: Mieten dürfen sich nicht an maximalen Profiten orientieren, sondern an den tatsächlichen Kosten einer Liegenschaft zuzüglich einer angemessenen Rendite. Liegt die Miete darüber, ist sie missbräuchlich und damit nicht zulässig. In der Realität verlangen jedoch viele Vermietende höhere Mieten,........

© Luzerner Zeitung