«A piece of sh...»: Der Prozess gegen Vincenz und Co. wirft ein Licht auf eine äusserst schäbige Wirtschaftswelt
«A piece of sh...»: Der Prozess gegen Vincenz und Co. wirft ein Licht auf eine äusserst schäbige Wirtschaftswelt
Von Florence Vuichard
25 Millionen Franken lassen von Luxus und Glamour träumen, aber letztlich geht es im Prozess gegen Pierin Vincenz und Co. um Manager, die glaubten, mit Mietkautionen könne man das grosse Geld machen.
Der ehemalige Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz steht vor Obergericht.
Pierin Vincenz ging gerne in Stripclubs und auf Reisen, die Rechnung bezahlte Raiffeisen. Das ist peinlich. Relevanter sind aber im grössten Schweizer Wirtschaftsprozess seit der Swissair-Pleite die Firmendeals – respektive die in diesem Zusammenhang von der Staatsanwaltschaft behaupteten und vom Bezirksgericht teilweise bestätigten Betrügereien und Machenschaften.
Die Staatsanwaltschaft beziffert den Schaden auf rund 25 Millionen Franken, die in die Taschen von Vincenz, Beat Stocker und weiteren Geschäftspartnern flossen. Das klingt nach viel Geld, nach Luxus und Glamour. Doch die Realität offenbart sich als äusserst........
