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Wohnraum schaffen und Spielraum bewahren

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08.09.2026

Wohnraum schaffen und Spielraum bewahren

Maria Hügin, FDP-Gemeinderätin der Stadt Zug, über mehr Wohnraum, die richtige Balance zwischen Wohnen und Gewerbe und weshalb Zug bei der Entwicklung neuer Quartiere nicht nur Tempo, sondern auch Weitsicht braucht.

Bezahlbarer Wohnraum ist in der Stadt Zug knapp. Das spüren besonders junge Erwachsene, Familien und der Mittelstand. Entsprechend gross ist der politische Druck, rasch neue Wohnungen zu schaffen. Dabei geht manchmal vergessen, wie viel bereits aufgegleist ist. Allein auf dem LG-Areal und in der Äusseren Lorzenallmend soll Wohnraum für rund 4'600 bis 6'400 Menschen entstehen. Dazu kommen weitere Projekte in verschiedenen Teilen der Stadt. Die räumliche Gesamtstrategie weist bis 2040 ein Wachstumspotenzial von rund 13'000 zusätzlichen Einwohnerinnen und Einwohnern aus.

Gerade deshalb müssen wir darüber sprechen, wie schnell wir bauen und wie stark Zug langfristig wachsen soll. Diese Diskussion sollten wir nicht vorwegnehmen, indem wir heute sehr hohe Wohnanteile für........

© Luzerner Zeitung