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PFAS: Zwischen Alltagsnutzen und Umweltgefahr

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17.04.2026

PFAS: Zwischen Alltagsnutzen und Umweltgefahr

Von Fabienne Michel, Kantonsrätin GLP, Cham

PFAS sind aus vielen Produkten nicht wegzudenken – gleichzeitig stehen sie im Verdacht, Gesundheit und Umwelt zu belasten. Eine Einordnung zwischen Nutzen, Risiko und notwendiger Regulierung ist wichtig, findet GLP-Kantonsrätin Fabienne Michel.

Wie gehen wir mit Risiken um, die wir noch nicht vollständig verstehen? Zwischen Verharmlosung und Alarmismus liegt ein schmaler Grat, und genau darauf bewegen wir uns beim Thema PFAS, das auch den Kanton Zug beschäftigt.

PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, eine Sammelbezeichnung für mehr als 1000 chemische Verbindungen. Obwohl oft darüber gesprochen wird, bleibt meist unklar, was PFAS eigentlich sind. Versteht man jedoch, wie diese Stoffe aufgebaut sind, wird schnell deutlich, warum ihr grösster Vorteil zugleich ihr grösster Nachteil ist. Hier also eine kurze Erklärung: Bei sogenannten Alkylgruppen verbinden sich ein oder mehrere Kohlenstoffatome mit Wasserstoffatomen. Bei der Herstellung von PFAS werden diese Wasserstoffatome durch Fluoratome ersetzt, also........

© Luzerner Zeitung