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Sprit, Heizen, Lebensmittel: US- Krieg macht uns die Taschen leer

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04.03.2026

Sprit, Heizen, Lebensmittel: US- Krieg macht uns die Taschen leer

Durch den Angriff der USA und Israels auf Iran gibt es massive Preissteigerungen. Dagegen müssen wir uns wehren.

Aufgrund des Angriffs der USA und Israel auf Iran sind bereits jetzt die Spritpreise stark gestiegen. Heute morgen lag der Diesel im deutschlandweiten Durchschnitt bei über 2 Euro. Seit Freitag bedeutet das also einen Anstieg von mehr als 25 Cent pro Liter. Grund für den Preisanstieg ist die Schließung der Straße von Hormus in Folge des Angriffs, auf der ein Fünftel des weltweiten Ölhandels verschifft wird. 

Genauso betroffen sind die Gaspreise. Sollte die Straße von Hormus einen Monat oder länger geschlossen werden, könnten sich die Gaspreise laut Goldman Sachs Expert:innen mehr als verdoppeln.

Wenn sich die Energiekosten erhöhen, hat dies auch Auswirkungen auf alle restlichen Güter. Denn Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sind energieintensiv. Steigende Öl- und Gaskosten führen daher zu höheren Produktions- und Transportkosten. Da Deutschland vor allem Importnation ist, ist ein Anstieg von 2-5 Prozent möglich.

Währenddessen trifft sich Merz mit Trump und lässt sich von ihm für die logistische Unterstützung des US-Angriffs loben und eröffnet in der anschließenden Pressekonferenz, einen Regime Change subventionieren zu wollen.

Der Krieg Israels und der USA dient einzig allein dazu, deren Kontrolle über Westasien zu erhöhen und die dortige Bevölkerung zu unterwerfen. Die schrecklichen Auswirkungen kann man zum Beispiel daran ablesen, wie eine Mädchenschule mit mindestens 165 Toten quasi dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Dafür muss jetzt die Bevölkerung in allen Staaten, die mit Israel und den USA verbündet sind, zahlen. Gewerkschaften und Linke Organisationen müssen aus voller Kraft gegen den Krieg und die Teuerungen mobilsiieren.  In diesem Zuge braucht es Komitees, bestehend aus Gewerkschaften und Verbraucher:innen, die gemeinsam die Preise kontrollieren und festlegen, statt Großkonzernen sich die Taschen vollmachen zu lassen.

Zudem muss sämtlicher öffentlicher Verkehr unter Arbeiter:innenkontrolle verstaatlicht, massivst ausgebaut und kostenlos bereitgestellt werden, damit niemand mehr von den Schwankungen im Spritpreis abhängig gemacht werden kann. Dies muss im Zusammenhang mit der Umstellungen sämtlicher Rüstungsfirmen auf zivile Produktion unter Kontrolle der Beschäftigten geschehen und es braucht einen Stopp der militärischen Kooperation mit den USA und Israel sowie den Stopp aller Waffenlieferungen.

Dies alles muss zentrales Thema sein beim morgigen Schulstreik und beim feministischen Kampftag am Wochenende.

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