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Diaspora-Schmerz

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30.03.2026

30. März 2026 – 12. Nissan 5786

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So sehr die Angst und Sorge um Familie und Freunde in Israel auch an einem zehren – haben wir überhaupt das Recht dazu, wo wir doch in Sicherheit sind?

»Es ist nicht einfach« ist ein Satz, von dem ich überzeugt war, ihn niemals von meinem Schwiegervater zu hören. Der wunderbare, wortkarge Clown, der alle Kriege Israels seit Anfang der 50er-Jahre mitgemacht hat. Der immer ruhig hingenommen hat, was Welt- und Landespolitik ihm präsentierten. Aber nun stößt sogar er an seine Grenzen.Nach einem Monat Krieg, der so anders ist als die Kriege zuvor, der jeden Alltag unmöglich macht, in dem die Menschen auch nachts und am frühen Morgen sechsmal, siebenmal in den Bunker rennen müssen. Was mit fast 80 noch ein bisschen anstrengender ist. Meine Schwiegermutter hatte eine Panikattacke auf der Treppe in den Keller. Auch das ist neu. Auch wenn sie hinterher sagt: »Wir sind stark, wir haben keine Alternative.«

Warn-Apps und WhatsApp

Und wir sitzen hier im Ausland, verbunden durch Warn-Apps und WhatsApp, und sind live dabei, wenn der Alarm losgeht, wenn das Heimatfrontkommando Raketenstarts im Iran meldet, wenn die Sirene heult, weil die Hisbollah aus dem Libanon schießt. Scannen die getroffenen Orte und die Nähe zu denen, die wir........

© Juedische Allgemeine