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Teurer Krieg – widerstandsfähige Wirtschaft

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08.03.2026

08. März 2026 – 19. Adar 5786

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Teurer Krieg – widerstandsfähige Wirtschaft

Internationale Finanzexperten gehen von einer relativ schnellen Erholung des israelischen Marktes aus

Genau eine Woche und einen Tag dauert der Krieg gegen den Iran am Sonntag. Er ist nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Kraftprobe für Israel. Denn die Kosten steigen für den Staat mit rasanter Geschwindigkeit. Nach Berechnungen des Finanzministeriums belief sich der wirtschaftliche Schaden bereits nach einer Woche auf rund 9,4 Milliarden Schekel – umgerechnet mehr als 2,6 Milliarden Euro.

Zwar wurden einige Bereiche der strengen Sicherheitsbeschränkungen der ersten sieben Tage ab Sonntag etwas gelockert, doch noch immer bestimmen Kampfflugzeuge über dem Nahen Osten und Raketenalarm den Alltag, das Land ist im Ausnahmezustand.

In einem Schreiben an den Chef des israelischen Heimatfrontkommandos habe der Direktor im Finanzministerium, Ilan Rom, bereits Mitte der vergangenen Woche um eine Lockerung der Beschränkungen gebeten, berichtete die Times of Israel. Vor allem sollten Betriebe und Arbeitsstätten schrittweise wiedereröffnet werden.

Milliarden an Kosten umfassen auch den wirtschaftlichen Stillstand

»Es besteht kein Zweifel daran, dass eine der Sicherheitslage angepasste Verteidigungspolitik notwendig ist. Gleichzeitig ist eine flächendeckende Stilllegung der Wirtschaft jedoch mit erheblichen Kosten verbunden«, warnte Rom.

Die genannten Milliarden umfassen nicht nur die direkten Militärausgaben, sondern auch den wirtschaftlichen Stillstand, der mit dem Krieg einhergeht: Schulen bleiben geschlossen, viele Unternehmen arbeiteten gar nicht und in der........

© Juedische Allgemeine