Rücktritt von Transportministerin Regev gefordert
05. Oktober 2026 – 24. Tischri 5787
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Rücktritt von Transportministerin Regev gefordert
Oppositionspolitiker wollen, dass Miri Regev wegen des »Flydubai-Desasters« Verantwortung übernimmt und ihren Posten räumt
Die Rufe nach einem Rücktritt werden lauter. Chefs von Oppositionsparteien fordern, dass die Verkehrs- und Transportministerin Miri Regev (Likud) zurücktritt oder ihres Amtes enthoben wird. Der Grund ist der Terroranschlag auf dem Flydubai-Flug. Nur durch den mutigen Einsatz des Piloten und von Passagieren wurde eine Tragödie knapp verhindert.
Gadi Eisenkot, Vorsitzender der Partei Jaschar sagte am Sonntagabend: »In dem Moment, als das Ausmaß des Versagens deutlich wurde, tauchte die Führung – wie üblich – ab. In einer anständigen, funktionierenden Regierung hätte Regev gestern Abend ihren Hut genommen. Als sie dies nicht tat, hätte der Premierminister sie sofort entlassen müssen.«
Doch Premier Benjamin Netanjahu feuerte Regev, eine enge Verbündete, nicht. »Eine solche Führung gefährdet Israel und dessen Bürger«, fügte Eisenkot hinzu. Man hat aus dem 7. Oktober absolut nichts gelernt. Wer sich einer Untersuchung verweigert und aus Angst vor der Verantwortung davonläuft, kann die nächste Katastrophe nicht verhindern.
Regev weist jegliche Verantwortung zurück
Die Debatte, wer Verantwortung trägt, dass ein omanischer Pilot nach Israel fliegen konnte, obwohl die beiden Länder keinerlei diplomatische Beziehungen unterhalten, bewegt nicht nur die Politik.
Währenddessen weist Regev jede Verantwortung von sich und gibt die Schuld den Geheimdiensten. »Ungeachtet der zentralen Rolle des Verkehrsministeriums bei der Überprüfung ausländischer Piloten«, wie die Nachrichtenseite »Times of Israel« schreibt. »Der Angreifer, ein........
