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Jerusalem nennt Macrons Behauptung zur Hamas »absurd«

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23. September 2026 – 12. Tischri 5787

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Jerusalem nennt Macrons Behauptung zur Hamas »absurd«

Der französische Präsident behauptet vor der Vollversammlung, die Terrororganisation sei im Westjordanland nie aktiv gewesen. Tatsächlich verübt sie dort regelmäßig Anschläge

Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte am Dienstagabend in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung, er verstehe nicht, warum es »Verstöße durch Israel im Westjordanland« gebe, während die Hamas dort angeblich nie aktiv gewesen sei.

In seiner Ansprache forderte er die uneingeschränkte Anerkennung der Rechte der Palästinenser und erntete dafür Applaus von der palästinensischen Delegation im UN-Gebäude in New York. Der französische Präsident betonte zudem, dass eine politische Lösung im direkten Sicherheitsinteresse Israels liege.

»Was wir brauchen, ist die Achtung der legitimen Rechte des palästinensischen Volkes, seines legitimen Existenzrechts. Dies ist eine notwendige Bedingung für die Sicherheit der Einwohner Israels und für den Fortbestand ihres Staates, dem wir uns zutiefst verpflichtet fühlen«, so Macron weiter.

Scharfe Kritik aus Büro des israelischen Premiers

Scharfe Kritik aus Israel folgte auf den Fuß. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bezeichnete Macrons Äußerungen als »absurd«. In einer Erklärung aus seinem Büro hieß es: »Erst vor zwei Tagen wurde ein französischer Staatsbürger von einem Hamas-Terroristen in Judäa und Samaria ermordet.« Er bezog sich dabei auf den Anschlag an der Ein-Ria-Quelle am Sonntag, bei dem Netanel Schakron getötet wurde. Der Familienvater hatte sowohl einen israelischen als auch einen französischen Pass.

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