Rabbiner verflucht Israels Armeechef Eyal Zamir
30. Juni 2026 – 15. Tamus 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
Rabbiner verflucht Israels Armeechef Eyal Zamir
Ein israelischer Soldat wurde wegen eines religiösen Aufnähers inhaftiert. Das und die geplante Einberufung von Charedim sorgt für Verärgerung bei den Ultraorthodoxen
30.06.2026 11:59 Uhr
Bei einer Protestkundgebung ultraorthodoxer Juden gegen die Wehrpflicht in Bnei Brak hat ein Rabbiner den israelischen Generalstabschef Eyal Zamir massiv beschimpft und verflucht. Wie »Ynet« berichtet, sagte Rabbiner Aryeh Yazdi vor hunderten Demonstranten gewünscht, die Armee »erziehe zu den schwersten Vergehen der Tora«. Zamir bezeichnete er als »verfluchten Generalstabschef«, dessen »Name und Erinnerung ausgelöscht werden sollen« und bezog sich dabei auf die Inhaftierung eines Soldaten, der angeblich einen Messias-Aufnäher an seiner Uniform angebracht hatte.
An der Kundgebung nahmen nach Angaben von Ynet mehrere hundert Haredim teil. Anlass waren jüngste Festnahmen von Jeschiwa-Studenten, die sich dem Wehrdienst entzogen hatten. Seit der Staatsgründung Israels im Jahr 1948 sind Vollzeit-Torastudenten vom Militärdienst befreit.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verurteilte die Aussagen von Rabbiner Yazdi scharf. »Auch wenn es Meinungsverschiedenheiten zwischen uns gibt, gibt es absolut keinen Platz für Hetze gegen die IDF und ihre Kommandeure, die uns alle........
