Israel tötet Hisbollah-Geheimdienstchef
02. März 2026 – 13. Adar 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
Israel tötet Hisbollah-Geheimdienstchef
Hussein Makled soll Spionageaktionen gegen die israelische Armee geleitet haben
02.03.2026 16:21 Uhr
Nach erneuten schweren Gefechten zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah hat die israelische Armee nach eigenen Angaben den Chef des Geheimdienstarms der Miliz getötet. Die Israel Defense Forces (IDF) teilten mit, bei einem nächtlichen Luftangriff in der libanesischen Hauptstadt sei Hussein Makled ums Leben gekommen. Er sei der »Leiter des Geheimdiensthauptquartiers der Hisbollah« gewesen.
Makled sei verantwortlich gewesen für die »Erstellung eines Lagebildes mithilfe verschiedener nachrichtendienstlicher Mittel, um der Hisbollah Geheimdienstbewertungen über IDF-Truppen und den Staat Israel zu liefern«, hieß es weiter. Zudem habe er »eng mit ranghohen Kommandeuren der Hisbollah zusammengearbeitet, die Terrorangriffe gegen Israel und seine Bürger planten und vorantrieben«.
Zuvor hatte die Hisbollah in der Nacht Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert. Nach Angaben der Organisation geschah dies als Vergeltung für die Tötung des iranischen Oberhaupts Ali Khamenei zu Beginn eines gemeinsamen israelisch-amerikanischen Angriffs auf den Iran am Samstag. Israel reagierte mit massiven Luftangriffen im Libanon, auch in Beirut.
Hisbollah greift Israel an
Jerusalem reagiert mit Gegenangriffen, um sich zu schützen und um weitere Attacken zu unterbinden
19 Menschen bei Raketenangriff auf Beersheba verletzt
Eine der Personen soll schwer verletzt worden sein
Die libanesische Regierung kündigte unterdessen an, militärische Aktivitäten der Hisbollah künftig zu unterbinden. Ministerpräsident Nawaf Salam erklärte nach einer Kabinettssitzung, der Libanon lehne militärische Aktionen von seinem Staatsgebiet aus »außerhalb des Rahmens seiner legitimen Institutionen« ab und bekräftige, dass die Entscheidung über Krieg und Frieden »ausschließlich in seiner Hand« liege.
Dies mache ein »sofortiges Verbot aller Sicherheits- und Militäraktivitäten der Hisbollah als rechtswidrig sowie die Verpflichtung, ihre Waffen an den libanesischen Staat zu übergeben« erforderlich, sagte Salam. Er wies Armee und Sicherheitsbehörden an, »sofortige Maßnahmen« zu ergreifen, um den Kabinettsbeschluss umzusetzen und »jegliche Militäroperationen oder den Abschuss von Raketen oder Drohnen von libanesischem Boden aus« zu verhindern. ja
Isaac Herzog warnt Irans Verbündete
»Ich empfehle jedem Proxy, nicht einmal daran zu denken, einen weiteren Krieg mit uns zu beginnen«, sagt Israels Präsident
Israels Militär: Neue Angriffswelle zielt »ins Herz von Teheran«
Den dritten Tag in Folge fliegt die Luftwaffe des jüdischen Staates Angriffe im Iran. In der Hauptstadt Teheran werden Bombardierungen beobachtet
Jüdischer Karnevalsverein nimmt gestrandete Israelis auf
Nach dem Ausbruch des Iran-Krieges wussten sie nicht mehr, wie sie zurück nach Israel kommen sollten - Flüge wurden gestrichen. Nun beherbergen Kölner Karnevalisten fünf Israelis. Erst einmal auf unabsehbare Zeit
Israel öffnet Luftraum nach und nach
Die Behörden wollen auf eine »kontrollierte, überwachte und koordinierte« Art und Weise vorgehen
19 Menschen bei Raketenangriff auf Beersheba verletzt
Eine der Personen soll schwer verletzt worden sein
02.03.2026 Aktualisiert
Armee: Iran greift systematisch Wohnhäuser an
Israels Militär wirft dem Iran vor, gezielt zivile Gebäude im Land anzugreifen, um Panik zu schüren.
Lapid stellt sich hinter Netanjahu: »Wir sind im Krieg geeint«
Der Oppositionsführer bezeichnet die Militärschläge als »gerechten Krieg gegen das Böse«. Das iranische Regime bedrohe Israel existenziell
El Al bereitet Rückholaktion für gestrandete Passagiere vor
Alle Flüge sind gestrichen. El Al stoppt den Ticketverkauf, um zuerst Passagiere im Ausland nach Israel zurückzubringen
von Imanuel Marcus 02.03.2026 Aktualisiert
Israel weitet Angriffe im Iran aus, Raketenalarm in Jerusalem
In Jerusalem und Tel Aviv heulen am Morgen Sirenen, da weitere Raketenwellen aus dem Iran anfliegen. Die Lage im Überblick
+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de
© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre
