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Zürcher Attentäter schweigt vor Gericht

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thursday

02. Juli 2026 – 17. Tamus 5786

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Zürcher Attentäter schweigt vor Gericht

Der 17-jährige Angeklagte, der am 2. März 2024 in Zürich einen orthodoxen jüdischen Mann fast tötete, verweigert vor Gericht jede Aussage. Ihm droht wegen mehrfachen versuchten Mordes die höchstmögliche Jugendstrafe von einem Jahr Freiheitsentzug.

Seit Mittwoch muss sich der 17-jährige mutmaßliche Täter, der am 2. März 2024 in Zürich einen orthodoxen Juden mit einem Messer lebensgefährlich verletzt hat, vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. Dem Minderjährigen wird ein antisemitisch motivierter Messerangriffs vorgeworfen. Zudem soll er versucht haben, weitere Menschen anzugreifen. Die Jugendanwaltschaft wirft dem ihm deshalb mehrfachen versuchten Mord vor und fordert einen Freiheitsentzug von einem Jahr.

Am ersten Gerichtstag arbeitete sich der Richter akribisch genau durch den Fall. Dabei wollte er unter anderem erfahren, weshalb sich der Jugendliche mit der Terrororganisation »Islamischer Staat« identifizierte, wie er den Angriff geplant hatte und welche Gedanken er heute im Hinblick auf das Opfer hat. Der mittlerweile 17-Jährige verweigerte jedoch zu sämtlichen Fragen die Aussage und antwortete jeweils lediglich: »Keine Aussage«. Da der Beschuldigte schwieg, griff der Richter auf frühere Aussagen aus den Akten zurück. Demnach wollte der Jugendliche nach der Tat von der Polizei getötet werden, um als Attentäter zu sterben und ins........

© Juedische Allgemeine