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Einladung, Empörung, Ausladung

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19.01.2026

Die Ausladung des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, scheint auf den ersten Blick notwendig und überfällig. Was das iranische Regime in den vergangenen Tagen seinem Volk auf offener Straße angetan hat, gehört vermutlich zum dunkelsten Kapitel der iranischen Geschichte. Menschenrechtsorganisationen und internationale Medien berichten von Tausenden Toten und einer umfassenden Repression gegen Zivilpersonen, die das Land erschüttern.

Vor diesem Hintergrund forderte unter anderem Mark Wallace, Ex-US-Botschafter bei den Vereinten Nationen und heute CEO der US-Initiative United Against Nuclear Iran (UANI) von den WEF-Verantwortlichen, keine Vertreter der iranischen Regierung zuzulassen. Prompt hieß es heute Montag via X aus Davos, wo ursprünglich ein Podiumsgespräch mit Irans Außenminister Abbas Araghtschi hätte abgehalten werden sollen: »Der iranische Außenminister wird nicht nach Davos kommen. Obwohl er letzten Herbst eingeladen wurde, bedeutet der tragische Verlust von zivilen Menschenleben in Iran in den vergangenen Wochen, dass es dieses Jahr nicht richtig ist, wenn die iranische Regierung in Davos vertreten ist.«

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