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Wahlkampf mit Davidstern

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19.08.2026

19. August 2026 – 6. Elul 5786

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Wahlkampf mit Davidstern

Simona Mohamsson ist Schwedens Bildungs- und Integrationsministerin und Vorsitzende der schwedischen Liberalen. Jetzt überraschte die Tochter muslimischer Einwanderer mit einer deutlichen Geste

Es war eine überraschende Geste, die Simona Mohamsson nicht nur Zuspruch, sondern auch viel Kritik, ja Hass, in den sozialen Netzwerken einbrachte. Die schwedische Bildungs- und Integrationsministerin und Chefin der schwedischen Liberalen trug am Montag bei einer Debatte der Parteivorsitzenden demonstrativ eine Halskette mit Davidstern. Die 31-jährige Tochter eines Palästinensers und einer Libanesin ist nicht jüdisch.

Es sei wichtiger denn je zu zeigen, dass man auch mit ihrem Hintergrund Solidarität mit den Juden in Schweden bekunden könne, betonte Mohamsson. »Ich finde, alle Parteivorsitzenden, die heute hier sind, sollten versprechen, sich für die Sicherheit der schwedischen Juden einsetzen und versprechen, in ihren eigenen Parteien für Ordnung zu sorgen.« Es gehe darum, jüdischen Kindern, die es heute nicht wagten, einen zentralen Teil ihrer Identität zu leben, Mut zu machen. »Antisemitismus wird eingesetzt, um einer Minderheit in Schweden Angst einzujagen«, betonte Mohamsson.

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Mohamsson wurde 1994 als Simona Mohammed in Hamburg geboren, wo sie die ersten acht Jahre ihres Lebens verbrachte. Dann siedelte die Familie nach Schweden über. Dort wuchs Simona in einem Dorf südöstlich von Göteborg auf. Ihre Eltern änderten den Familiennamen in das schwedisch klingende »Mohamsson«.

Als junge Erwachsene engagierte sich zunächst in der Göteborger Kommunalpolitik. Im März 2025 wurde sie dann zur Generalsekretärin der »Liberalna« ernannt. Drei Monate später stieg sie........

© Juedische Allgemeine