Warum wir die theologischen Dimensionen des Terrors offen diskutieren müssen
28. Juli 2026 – 14. Aw 5786
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Warum wir die theologischen Dimensionen des Terrors offen diskutieren müssen
Wir müssen endlich klar und unmissverständlich die islamistische Ideologie als solche benennen – auch weil Muslime zu den ersten Opfern der Terroristen gehören
Wie oft haben wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten nach terroristischen Anschlägen – auch gerade aus dem Mund von deutschen Politikern – den Satz gehört: »Das hat mit dem Islam nichts zu tun.«
Man ist sogar so weit gegangen zu behaupten, schon der Begriff Islamismus sei problematisch oder unzulässig. In deutschen Debatten wurde teilweise der Eindruck erweckt, Kritiker islamistischer Ideologien hätten diesen Begriff neu erfunden. Dabei existiert er seit Jahrzehnten in islamisch geprägten Ländern. In der Türkei beispielsweise bezeichneten sich islamistische Bewegungen bereits in den 1970er-Jahren selbst als Islamisten.
Stattdessen wurden hierzulande zahlreiche NGOs finanziert, die Begriffe wie antimuslimischer Rassismus oder Islamophobie in den öffentlichen Diskurs einführten oder prägten. Problematisch wird es, wenn sie dazu genutzt werden, Islamismus und Islamisten pauschal gegen Kritik zu immunisieren. Damit schützt man nicht Muslime, sondern Islamisten.
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