Wandbild in Oslo ehrt palästinensische Terroristin
24. August 2026 – 11. Elul 5786
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Wandbild in Oslo ehrt palästinensische Terroristin
Ein überdimensionales Wandbild im Zentrum der norwegischen Hauptstadt zeigt unter anderen die frühere PFLP-Terroristin Leila Khaled, die von der verantwortlichen Gruppe als »Widerstandskämpferin« bezeichnet wird
24.08.2026 16:49 Uhr
Im Zentrum Oslos ist eine umstrittene politische Botschaft derzeit kaum zu übersehen: Am Rosenkrantz’ Gate 14 erinnert ein großflächiges Wandbild an drei Frauen, die von den Initiatoren als »Kämpferinnen gegen Unterdrückung und für Befreiung« dargestellt werden. Eine von ihnen ist Leila Khaled, die durch ihre Beteiligung an zwei Flugzeugentführungen für die palästinensische Terrororganisation PFLP international bekannt wurde.
Das Werk trägt den Titel »The Resistance Matriarchs« (»Die Matriarchinnen des Widerstands«) und stammt vom norwegisch-chilenischen Künstler Flexi Aukan. Neben Khaled zeigt das Bild die Mapuche-Aktivistin Machi Millaray aus Chile sowie Assata Shakur, ein früheres Mitglied der Black Panther Party. Shakur war in den USA wegen der Tötung eines Polizisten verurteilt worden, bestritt die Tat jedoch. 1979 floh sie aus dem Gefängnis und lebte später bis zu ihrem Tod 2025 im kubanischen Exil.
Die drei Frauen werden in dem Kunstprojekt als Persönlichkeiten präsentiert, die »an der Front« von Widerstandskämpfen gestanden hätten. Bei Khaled ist diese Darstellung besonders problematisch: Ihre Vergangenheit als Mitglied der PFLP und ihre Beteiligung an Entführungen ziviler Passagierflugzeuge werden zwar erwähnt, die Dimension des Terrorismus tritt in der Beschreibung jedoch auffällig in den Hintergrund.
Berühmt durch Flugzeugentführungen
Leila Khaled wurde 1944 in Haifa geboren. Nach ihrer Flucht aus dem damaligen Mandatsgebiet Palästina........
